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Hauptinhalt

Regionaler Beschäftigungspakt Südweststeiermark

Kernaufgaben & Koordination

Vision des regionalen Beschäftigungspaktes Südweststeiermark:
"Existenzsichernde Beschäftigung für Frauen und Männer als Basis für ein erfülltes Leben in einer lernenden Region".

Unter diesem Motto arbeiten Menschen aus unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft in der Südweststeiermark zusammen, um beschäftigungspolitische Strategien zu entwickeln und Maßnahmen sowie Projekte zu initiieren.

Koordiniert wird der regionale Beschäftigungspakt vom EU-Regionalmanagement Südweststeiermark.

Schwerpunkte im Arbeitsprogramm

Aktuelle Themen und regionale Schwerpunkte des Beschäftigungspaktes Südweststeiermark sind an folgende Wirtschaftsbereiche angelehnt:

Gesundheit und Pflege:

Im Rahmen der Paktarbeit 2010 wurde das Thema Gesundheit und Pflege mehrmals als Zukunftsthema des Paktes gefordert. Im Jahr 2011 sollen erste Schritte hinsichtlich einer regionalen Qualifizierungsoffensive für den Gesundheits- und Pflegebereich unternommen werden. Ziel ist eine höchstmögliche Deckung des Personalbedarfs durch ArbeitnehmerInnen aus der Region.

Eines der vorrangigsten Ziele ist hierbei die Schaffung einer objektiven Datenbasis. Derzeit herrscht noch eine große Unsicherheit bezüglich tatsächlicher Beschäftigungspotenziale bzw. tatsächlich verfügbarer ArbeitnehmerInnen in der Regionl. Im Rahmen eines regionalen ExpertInnengesprächs soll das Thema auf breiterer Basis diskutiert werden.

"Grenzüberschreitende Personalentwicklung":

Die im Zuge der EU-Erweiterung festgelegten Übergangsfristen am Arbeitsmarkt weren in diesem Jahr wegfallen. Gerade in den ehemaligen Grenzregionen bestehen dahingehend Sorgen, aber auch Hoffnungen. Im Zuge der Paktarbeit wollen wir einen Blick auf tatsächliche Veränderungen am Arbeitsmarkt werden. Im Rahmen von Kooperationen mit ExpertInnen soll ein realistisches Bild bezüglich der Chancen und Risiken entstehen, um allenfalls gegebene Chancen auch nutzen zu können. Hierbei werden wir uns vor allem auch in grenzüberschreitenden Projekten aktiv beteiligen (EXPAK, Good News, ...).

Generationen (Jugendbeschäftigung/Altersbeschäftigung):

Basierend auf den theoretischen Ergebnissen des Projekts YURA soll über die Pilotaktionen hinausgehend, mit dem BezirksjugendmanagerInnen zum Thema Berufswahl / Berufsorientierung gearbeitet werden. Ziel ist es zu einem kontinuierlichen Wissensaustausch zu kommen, um konkrete Problemstellungen frühzeitig behandeln zu können. Außerdem soll in weiterer Form eine regionale Plattform zum Thema Berufsorientierung / Berufswahl entstehen. Ein weiteres Ziel stellt die damti verbundene Einbindung von Jugendlichen in die regionalen Entscheidungsgremien dar. Analog zum Thema Jugendbeschäftigung soll auch das Thema "Ältere ArbeitnehmerInnen" intensiver betrachtet werden und die dahingehenden Beschäftigungspotenziale in der Region analysiert werden.

Erneuerbare Energie:

In der Region Südweststeiermark gibt es derzeit mehrere Initiativen zur Stärkung der erneuerbaren Energien. So wurden beispielsweise zwei Regionen als Klima- und Energiemodellregionen ausgezeichnet. Der Beschäftigungspakt Südweststeiermark sieht seine Rolle darin, das Thema hinsichtlich Ausbildung und Qualifizierung sowie Chancengleichheit, zu begleiten. Ziel ist es diese wirtschaftliche Schwerpunktsetzung auch für den regionalen Arbeitsmarkt optimal zu nutzen. Im Rahmen von ExpertInnengesprächen sollen tatsächliche Bedarfe und Berufsbilder diskutiert werden.

Schule und Wirtschaft:

Es wird zunehmend eine engere Verknüpfung zwischen Schulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen gefordert. Nicht zuletzt aufgrund der bisher vorliegenden Ergebnisse des, durch den Regionalen Beschäftigungspakt Südweststeiermark initiierten, Projektes YURA kann festgehalten werden, dass hochqualitative Schulausbildungen in peripheren Regionen einen nachhaltig positiven Effekt auf Wirtschaft und Gesellschaft haben.

Am Beispiel der HTL BULME Deutschlandsberg soll der Mehrwert einer derartigen Einrichtung für die gesamte Region dargestellt werden. Zu diesem Zweck soll es Gespräche des Paktes mit involvierten Personen geben (SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen, Unternehmen, Gemeinden).

Aktuelles Arbeitsprogramm

Downlaod Regionales Arbeitsprogramm - Südweststeiermark [pdf, 13 Seiten, 720 KB]

News: Ankündigung "Dissemination Conference", 31. Mai 2011

Seit März 2010 beschäftigen sich zehn internationale Partner aus dem Zentraleuropäischen Raum im Zuge des EU-Projekts „YURA – Jugendstrategien für Regionen mit Abwanderung“ mit dem aktuellen Thema des demographischen Wandels, insbesondere der Abwanderung von höher gebildeten Jugendlichen aus ländlichen Regionen.

Steirische Partner im Projekt sind die INNOVATION REGION STYRIA und das EU-Regionalmanagement Südweststeiermark.  Außerdem wird das Projekt von den Regionalen Beschäftigungspakten Südweststeiermark und Steirischer Zentralraum unterstützt.

Ziel des Projektes ist es, den großen Problemen, die sich aus der zukünftigen Überalterung der Bevölkerung in verschiedenen Regionen Europas ergeben, durch gemeinsame Konzepte und Aktivitäten zu begegnen.

Unter Leitung des Magdeburger Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr wird sich das  Projekt YURA in Österreich besonders mit dem zu erwartenden Mangel an qualifizierten Mitarbeiter/Innen in den Regionen Südwest- und Oststeiermark beschäftigen.

Die Konferenz findet am 31. Mai 2011, von 09:30 – 15:30 Uhr im Schloss Seggau, Seggauberg 1,  8430 Leibnitz statt. Anmeldungen bitte bis 23. Mai 2011 per E-Mail an h.pivec@eu-regionalmanagement.at.

Nähere Informationen:

Regionale Paktkoordination

EU-Regionalmanagement Südweststeiermark
Ansprechperson:
Mag. Lasse Kraack
Grottenhof 1, A-8430 Kaindorf an der Sulm
Tel:     +43 (0) 3452 / 84 510
Fax:    +43 (0) 3452 / 84 510-30
E-Mail: l.kraack@eu-regionalmanagement.at
www.eu-regionalmanagement.at